Willkommen bei der International School for Neuropelveology

Willkommen bei der International School for Neuropelveology

Die International School for Neuropelveology (ISNP) befasst sich mit der Erforschung und Lehre der laparoskopischen Chirurgie in der Gynäkologie und der Neuropelveologie.

Das weltweit erste klinische Zentrum für Neuropelveologie wurde 2008 in der Klinik Hirslanden (Zürich) unter der Leitung von Prof. Dr. med. Marc Possover eröffnet.

Die Neuropelveologie (vom griechischen "Neuron" (Nerv) und dem lateinischen "Pelvis" (Becken)) bezeichnet die Wissenschaft von den Beckennerven, die zuständig sind für die Funktion der Beckenorgane, wie etwa Blase oder Darm, die Steuerung der Beine und des Gleichgewichtes, sowie für den Transport von Reizen wie Gefühlen oder Schmerz. Eine Irritation, chirurgische Verletzung oder Erkrankung dieser Nerven kann zum Verlust des Gefühles in den betroffenen Körperbereichen, zu Schmerzen oder zu schwerwiegenden Funktionsstörungen führen.

Das Spektrum der Neuropelveologie

Der Anwendungsbereich der Neuropelveologie ersteckt sich von der Gynäkologie bis zur Chirurgie der Beckennerven und befasst sich im Besonderen mit:
 

  • Laparoskopische fertilitätserhaltende gynäkologische Operationen bei Frauen mit Myomen der Gebärmutter, Endometriose oder Gebärmutterhalskrebs (radikale Trachelektomie),

  • Laparoskopische nervschonende gynäkologische Operationen: Die Neuropelveologie befasst sich mit laparoskopischen Operationen in der Frauenheilkunde unter dem besonderen Aspekt der Schonung von Blasen- und Darmfunktion sowie der Sexualität. Dies gilt insbesondere für Operationen an der Gebärmutter (Myom, Gebärmutter/suprazervikale Hysterektomie, Gebärmutter/Gebärmutterhalskrebs, s. Schauta-Operation) und vor allem für die Behandlung der fortgeschrittene Becken-Endometriose,

  • Laparoskopische Beckennerven-Chirurgie: Neuropelveologie heisst auch Diagnosestellung und Behandlung der Erkrankungen und Störungen der Beckennerven: Dazu zählen Verletzungen von Nerven nach Beinamputation (Phantom- und Stumpfschmerzen…), nach Becken-Operationen (Leistenbruch-Operation, Gebärmutterentfernung, Senkungs-Operationen, radikale Prostatektomie, …), aber auch unmittelbare Erkrankungen der pelvinen Nerven wie z.B. bei Multipler Sklerose, Spina bifida (offener Rücken), Polyneuropathie, Radikulopathie oder Querschnittlähmung nach Rückenmarksverletzungen (Wiederherstellung von Funktionen).

Neues von der ISNP

16.01.2009: Unsere Publikationen stehen nun auch zum kostenlosen Download zur Verfügung. Ansehen >

18.05.2008: Prof. Possover erhält Fördersumme von 120.000 Euro von der Wings For Life Stiftung. Weiterlesen >

15.05.2008: Prof. M. Possover verlässt Deutschland und übernimmt die Abteilung für Neuro-Pelveologie an der Hirslanden-Klinik in Zürich. Weiterlesen >

16.01.2008: Die neue ISNP Website ist online und bietet Benutzern einen besseren, übersichtlicheren Zugang zu den Arbeiten des Instituts. Weiterlesen >